Die Sägemühle

Die Sägemühle war wegen ihres schlechten Zustands bereits aus dem Lageplan gestrichen worden.

1996 führte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege eine Notsicherung durch und verhinderte damit den Einsturz. 2009 wurde der Sägemühlstadel umfassend in allen Teilen saniert.

Auf der Südseite gibt es im Wehrbereich eine Bruchsteinmauer. Im Übrigen handelt es sich um einen verbretterten Fachwerkständerbau.

Es waren umfangreiche Arbeiten an Ständern und Dachgebälk erforderlich. Die historische Verbretterung konnte weitgehend wiederverwendet und mit zeitgleichen Brettern ergänzt werden.

Das Dach ist mit Zwicktaschen gedeckt, das sind in Biberschwanzform gezwickte Kalksteinplatten, die an einem Nagel aufgehängt werden. Es wurde 2009 erneuert. Zwicktaschen sind für steilere Dachneigungen geeignet als Kalkplatten.

Zustand der Sägemühle vor der Sanierung

Rechts im Bild die Sägemühle nach der Sanierung